Woche gegen Rassismus 2019
Die lesbische Weltraumprinzessin auf dem Weg zur Selbstliebe
Saira, Prinzessin von Clitopolis, wird von Kiki abserviert und zwar nach nur zwei Wochen Beziehung. Um sie zurückzugewinnen, muss Saira sich in den gefährlichsten Ort des Universums wagen: Den "Straight Space". Wir haben mit den Köpfen hinter dem Animationsfilm Lesbian Space Princess gesprochen. Emma Hough Hobbs und Leela Varghese erzählen im Interview, warum sie toxische Beziehungsmuster ins Weltall verfrachtet haben und warum Humor manchmal besser funktioniert als Drama, um Brücken zu bauen. von Noemie Keller
26.01.27 Lesbian Space Princess
Interview mit Emma Hough Hobbs und Leela Varghese
Übersetzt aus dem Englischen.
Ich muss sagen, ich hatte unglaublich viel Spass beim Anschauen des Films. Er war schnell, leicht und humorvoll. Ich glaube, er schafft es, witzig zu sein, egal welchen Hintergrund die Zuschauer haben, aber er wirkt sicher anders, wenn man zum queeren Publikum gehört. Die Prämisse, dass Kiki und Saira nur zwei Wochen zusammen waren, aber so eine intensive Trennung durchleben, das fühlt sich sehr nach einer typischen „lesbischen Zeitrechnung“ an, wie das U-Haul-Klischee. Wie bewusst habt ihr mit dieser Idee gespielt?
Emma: Das Drehbuch basiert stark auf persönlichen Erfahrungen. Leela und ich können uns beide auf sehr unterschiedliche Weise mit Saira und Willow identifizieren, und es gab auch ein paar Kikis in unserem Leben. Ursprünglich sollten sie im Drehbuch vielleicht zwei Monate zusammen sein. Dann sagten wir: „Moment mal. Eigentlich sind zwei Wochen wohl akkurater.“
Leela: Genau. Was den Humor angeht: Wir haben versucht, ihn für ein queeres Publikum zu machen, aber es ist schön zu sehen, dass er auch auf einer allgemeineren Ebene funktioniert. Wir haben uns eigentlich nur darauf konzentriert, den richtigen Vibe für unser Nischenpublikum zu treffen.
Emma: Aber wir scheinen dabei auch ein paar "Straight White Malians" gewonnen zu haben.
Wie sehr habt ihr ein heterosexuelles Publikum berücksichtigt beim Machen?
Emma: Wir waren sehr strikt in der Spezifität dessen, was wir wollten. Wir hatten viele heterosexuelle Leute, die uns beim Drehbuch halfen und Anmerkungen gaben, und oft haben wir einfach unser Veto eingelegt und gesagt: „Das ist ein Gay-Ding. Das würdest du nicht verstehen.“ Sie mussten uns einfach vertrauen.
Leela: Wir dachten nicht, dass der Film bei Leuten ausserhalb der Community ankommen würde. Die Erkenntnis war dann, dass er doch ankommt, weil es eine universelle Geschichte ist. Aber wir wollten wirklich eine Geschichte über „Queer Joy“ erzählen, bei der der Fokus nicht auf dem Coming-out oder der Sexualität liegt. Ich schätze, deshalb fühlt es sich universeller an, weil wir eine Welt geschaffen haben, in der die Figuren die Macht haben, einfach nur als Charaktere zu existieren.
Was war eines dieser Dinge, bei denen ihr den anderen sagen musstet: „Das ist ein Gay-Ding, vertraut uns einfach“?
Emma: Es gab eine Regieanweisung, keinen Dialog, wo ich schrieb: „Saira starts feeling her oats“ (etwa: Saira fühlt sich grossartig/übermütig). Sie liessen mich das ändern, weil sie fragten: „Was meinst du mit 'feeling her oats'?“ Ausserdem ist eine Referenz zu Revolutionary Girl Utena im Skript eingebaut, inklusive eines YouTube-Links zur Verwandlungssequenz. Ich habe ständig versucht, das so anzupassen, dass es auch für Leute lesbar war, die die Referenz nicht unbedingt verstanden.
Leela: Einer der grössten Kämpfe, der nichts damit zu tun hatte, war die „Lesbian Thespian“-Szene.. Die war im Schnitt sehr umstritten. Es gab einen grossen Kampf mit dem Cutter, weil sie sie unbedingt kürzen wollten. Wir haben sie am Ende lang gelassen.
Es ist im Grunde eine allgemeine Geschichte darüber, wie jemand lernt, sich selbst zu lieben, womit sich jeder identifizieren kann. Aber wenn man diese kleinen Anspielungen versteht, macht es extra Spass. Ich liebte das Konzept, aus der sicheren Blase in den „Straight Space“ hinauszugehen. Das ist etwas, womit sich so viele Queers identifizieren können: Man baut sich seine eigene Blase, wo es sicher ist, und dann tritt man manchmal in die Realität hinaus und wird daran erinnert, dass die Mehrheit der Leute anders ticken.
Leela: Das war ein grosses Thema. Wir reden oft darüber, dass wir das Gefühl haben, in einer Blase zu leben. Manchmal hören wir eine Geschichte über die Aussenwelt und sind schockiert, weil wir in dieser Welt gar nicht leben.
Emma: Unser unmittelbares Umfeld ist nicht das, was als „normal“ gilt. Es ist so ein Moment, in dem die Blase platzt, wenn man das realisiert.
Leela: Wir haben es immer damit verglichen, wie es in vielen Städten „queere Viertel“ gibt. Man geht dann in andere Vororte und die Atmosphäre ändert sich komplett.
Welche Entscheidungen habt ihr beim Design dieses „Straight Space“ im Gegensatz zum Inneren der queeren Blase getroffen?
Emma: Wir wollten einfach Spass damit haben. Alles innerhalb der Sicherheitsblase ist nach verschiedenen LGBTQIA+-Symbolen und Flaggen thematisiert. Der Lobby-Bereich, der „Normie-Space“, ist etwas dunkler. Es gibt weniger queere Menschen und mehr Gefahr. Der Film durchläuft eine Farbreise, bei der wir jede Farbe des Regenbogens erkunden wollten.
Leela: Etwas, das Emma sehr am Herzen lags was man vielleicht nur unterbewusst wahrnimmt, ist, dass sich die verschiedenen Teile des Weltraums farblich verändern, während sie von Anfang bis Ende ihrer Reise unterwegs ist. Am schlimmsten, gefährlichsten Ort der Welt wird es schliesslich grün.
Wenn ich an den „Normie-Space“ denke, habe ich sofort diesen Typen mit seiner Gitarre vor Augen, der diesen schrecklichen Song trällert. Und als Saira aus diesem connected Safe Space in den Straight Space fliegt, sieht sie als erstes diese schwebenden Inseln, wo jeder isoliert ist, jeder schreit in den offenen Raum, in der Hoffnung, jemanden zu erreichen.
Emma: Ich liebe referenzielle Gags. Es gibt ein Alien in einem Raumschiff, das in Star Wars-Manier in die Luft gejagt wird, wobei wir mit verschiedenen Animationsarten wie echtem Feuer gespielt haben. Dann gibt es das „Normie“-Hetero-Paar. In der deutschen Fassung haben sie den Witz tatsächlich geändert. Statt „Schatz, was gibt’s zum Abendessen? Hühnchen“, heisst es im Deutschen „Fisch“.
Leela: Was Sinn ergibt. Viele Freunde, die wir in Europa getroffen haben, sagen: „Ich will einen Fisch-Snack.“
Emma: Wir lieben es, einen Witz lange auszureizen, wie diesen kompletten Gitarrensong, der bis zum Ende gespielt wird.
Leela: Mein Lieblingsteil daran ist, dass der Animator dieser Einstellung, Charlie, seine eigene Note hinzugefügt hat: die Tränen, die gegen Ende kommen. Er war von seinem eigenen Lied gerührt.
Wenn Saira Willow kennenlernt, verstehen sie sich so gut und man fängt an, mit ihnen mitzufiebern. Dann lässt Saira Willow für Kiki stehen, die sie nicht einmal will. Erst frustrierend aber dann entwickelt sich die Erkenntnis, dass Saira nicht die falschen Leute wählt, sondern Leute aus den falschen Gründen. Was hat euch zu diesem Handlungsbogen bewogen?
Leela: Es ging darum, eine Geschichte zu erzählen, die sich nicht wie ein kitschiger Hollywood-Film anfühlt, wo am Ende alle zusammenkommen. In meiner Erfahrung mit Dating wählen Menschen nicht unbedingt die bessere Wahl für sich selbst. Es fühlte sich für Saira sehr echt an. Sie war auf dieser Mission, Kiki zu retten. Willow taucht auf und sie haben eine Verbindung, aber Saira versucht immer noch, über Kiki hinwegzukommen.
Emma: Es ist schwierig, weil ich glaube, dass Saira und Willow gut zusammenpassen würden, aber Saira musste diese Lektion erst noch lernen: sich selbst wahrhaftig zu lieben, nicht nur oberflächlich, sondern wirklich innerlich. Es war einfach schlechtes Timing für die beiden.
Leela: Wir haben früh gemerkt, dass dies eine „Self-Love Story“ ist, keine Liebesgeschichte. So oft versuchen wir, die Dinge, die wir an uns selbst nicht mögen, mit anderen Menschen zu füllen. Es ist die einfachste Lösung: Finde jemanden, der dir ein besseres Gefühl gibt. Aber letztendlich ist der gesündeste Weg, erst zu lernen, sich selbst zu lieben.
Saira und Kiki wirken fast wie Personifizierungen von ängstlichen und vermeidenden Bindungstypen. War das bewusst?
Emma: Wahrscheinlich unterbewusst. Wir sind sehr fasziniert von Bindungstypen und unseren eigenen Beziehungsdynamiken.
Leela: Willow ist sicher (secure attachment), und das ist beim Dating oft weniger attraktiv für Leute. Kiki kann dieser aufregende „Brain Fuck“ sein.
Emma: Ausserdem ist Kiki für mich diese Lesbe, die einfach jeden bekehren kann. Kiki hat definitiv einen OnlyFans-Account.
Leela: Es ist lustig, weil die Leute Kiki nicht so sehr mochten, aber wir geniessen Kiki als Charakter wirklich. Wenn man es aus ihrer Perspektive betrachtet: Ihr datet seit zwei Wochen, diese Person ist extrem anhänglich, und anhängliche Leute sind intensiv. Was wir an Kiki respektieren, ist, dass sie es einfach sagt, wie es ist. Sie spielt keine Spielchen. Später im Film, als ihr Leben auf dem Spiel steht, wird sie etwas manipulativ, aber sie sagt nie „Ich liebe dich“, um wieder mit Saira zusammenzukommen. Sie sagt: „Ich brauche dich, um die Labrys zu bringen, damit du mein Leben rettest.“
Ich mochte das auch an Kiki. Und besonders, als sie am Ende sagte: „Ich schulde dir nicht meine Liebe und Zuneigung.“ Das ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben, weil es gegen diese „Nice Guy“- oder Incel-Mentalität geht, Zuneigung als Gegenleistung zu erwarten.
Emma: Es war uns wichtig, dass Sairas Handlungsbogen und der Bogen der Aliens Parallelen sind. Wir wollen sagen: Wir sind weniger allein, als wir denken. Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen der „Loser-Lesbe“ und den Incels.
Leela: Beide suchten nach externen Lösungen für ihre internen Probleme mit Bestätigung.
Ich fand es auch gut, dass das „Problematische Schiff“, das anfangs typische rassistische, sexistische, misogyne Sprüche klopft, lernt und zuhört. Er wird zum Verbündeten. War es wichtig zu zeigen, dass manche Menschen nicht schädlich sind, weil sie böse sind, sondern weil sie sich nie hinterfragen mussten?
Leela: Ja. Beim Schiff ist es wieder das Blasen-Thema. Wenn du in deiner eigenen Blase bist, ist deine Sozialisierung von allen um dich herum konditioniert. Das Schiff hatte nie die Chance, jemanden wie Saira zu treffen. Es war wirklich wichtig, dass diese zwei verschiedenen Welten zusammenkamen und ihre Gemeinsamkeiten fanden.
Emma: Oft ist es keine absichtliche Provokation. Sie wissen es einfach nicht besser, weil sie keine Zeit ausserhalb ihrer Echokammern verbringen. Manchmal geht es nur um die Bereitschaft zuzuhören. Letztendlich ist das, was der Film kommuniziert. Der Film würde nicht existieren ohne unsere heterosexuellen weissen männlichen Produzenten, die offen genug waren, ein solches Projekt anzunehmen. Sie waren „queer-blind“, sie mochten einfach die Geschichte.
Habt ihr euch die Kommentare online angesehen?
Emma: Es ist unser erster Film, also sind wir ein bisschen süchtig danach, die Kommentare zu lesen. Es war interessant. Auch die queere Community hat ihre Kritik am Film, vielleicht war manche Bildsprache ein Fehler, und das ist viel schwerer zu ertragen, als wenn heterosexuelle Männer ihn nicht lustig finden. Das tut mehr weh.
Leela: Wenn heterosexuelle Männer ihn nicht lustig finden, finden wir das nur unterhaltsam. Es ist offensichtlich kein Film für euch! Aber auf Letterboxd zum Beispiel hat er so viele Menschen auf positive Weise berührt, was wir nicht erwartet hatten. Dass queere People of Color Hauptfiguren in einer Animation sehen, die sie repräsentieren, war wirklich cool.
Bevor wir aufhören: Welche Botschaft würdet ihr den Leuten mitgeben, die den Film sehen wollen?
Emma: An alle queeren Menschen und People of Color im Publikum: Für die nächsten 87 Minuten regiert ihr die "Gaylaxy".
Die Woche
Lesungen, Theater, Diskussion, Musik, Ausstellungen und vieles mehr: Die Woche gegen Rassismus 2019 in Basel bietet ein vielfältiges Programm, sie findet statt von: Montag, 18. März bis Sonntag, 24. März 2019
Radio X setzt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen und Beteiligten ein Zeichen gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung. Ziel ist es, die lokale Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam in einen Dialog zu treten.
Während der ganzen Woche strahlt Radio X jeweils um 11:30 Uhr und um 16:30 Uhr thematische Beiträge aus.
Flyer Woche gegen Rassismus in Basel 2019
Medienmitteilung Woche gegen Rassismus 18.-24.3.19 mit Programm
Das Programm
Montag, 18. März 2019
Forumtheater "Sans Frontières" - Ein interaktiver Theaterabend zum Thema Diskriminierung und Rassismus.
19.30 Uhr, KLARA (Clarastrasse 13)
Eintritt frei.
Dienstag, 19. März 2019
Uni von unten: «Alltäglicher Ausnahmezustand: Racial Profiling in der Schweiz» mit Mohamed Wa Baile, Sarah Schilliger und Claudia Wilopo
19 Uhr, Internetcafé Planet 13 (Klybeckstrasse 60, 4057 Basel)
Eintritt frei.
Mittwoch, 20. März 2019
Liveübertragung Radio X, mit Interviews live vor Ort: Abendschule Import, Bla*Sh, Theater Niemandsland, Kulinarisches von Schnaboule Schnaboule und Musik zum Thema «Migration und Musik» mit Leila Moon.
17-22 Uhr, Keck Kiosk (Kaserne)
Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz
ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)
Donnerstag, 21. März 2019
Podiumsdiskussion «Racial Profiling» mit szenischen Sequenzen des Theaters Niemandsland.
Auf dem Podium: Michel Hostettler (Community Policing Kleinbasel), Tobias Burkhard (Ausbildungsleiter KaPo BS), Nahom Mehret (Schweizer, geb. in Eritrea), Yvonne Apiyo Brändle-Amolo (SP Politikerin Zürich, Künstlerin).
Moderation: Bernard Senn, SRF
Mit dabei: BastA!, STOPP Rassismus u.a.
19 Uhr, Offene Kirche Elisabethen
Eintritt frei.
Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz
ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)
Freitag, 22. März 2019
Bla*Sh, Legion Seven, Brandy Butler (CH)
Mehrstimmige Lesung, Performance, Konzert, Büchertisch
19 Uhr (Doors: 18.30 Uhr), Rossstall II, Kaserne Basel
Eintritt frei.
Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz
ab 19 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)
Samstag, 23. März 2019
Afrika-Stadtrundgang des Zentrums für Afrikastudien
The tour will take place in English and is free of charge. Reservations are requested but not required.
14 Uhr, meeting point: at the pyramides in front of the Offene Kirche Elisabethen
Offener Hörsaal: Interaktiver Parcours**, über Hürden und Weichen auf dem schweizerischen Bildungsweg
16.00-18.30 Uhr, Foyer Junges Theater Basel
Eintritt frei.
Ausstellung*: Bundes(asyl)lager- Zunehmende Isolierung und Kontrolle im Migrationsregime Schweiz
ab 19 Uhr
Input: Wie die Schweiz Migrant*innen 2019 isoliert und verwaltet.
20 Uhr in der Carambolage (Erlenstrasse 34, 4058 Basel)
Sonntag, 24. März 2019
Afrika-Stadtrundgang des Zentrums für Afrikastudien auf Deutsch
14 Uhr, Treffpunkt: Pyramiden-Platz (Elisabethenstrasse)
Reservierung erbeten, aber nicht zwingend erforderlich.
Eintritt frei.
* Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Neustrukturierung des Asylverfahrens und der Einführung der Bundeslager in der Schweiz. Mit der sogenannten Beschleunigung der Verfahren sollen Menschen effizienter verwaltet und ausgeschafft werden. Dafür nimmt das Staatssekretariat für Migration (SEM) Bundeslager in Betrieb, welche nicht nur die Unterbringung, sondern auch das gesamte Verfahren unter einem Dach zentralisieren und vereinheitlichen. Diese Praxis isoliert die betroffenen Menschen noch stärker vom Rest der Gesellschaft und lässt noch weniger Raum zur Selbstbestimmung. Um die Lagerpolitik umzusetzen, baut der Staat auf die Mitarbeit von Privatfirmen und NGOs.
** Bildungsparcours: Sprichst Du ausreichend Deutsch, um in der Schule mitzukommen? Wirst Du bei/auf deinem Bildungsweg unterstützt? Entsprichst Du den Bewertungskriterien des Schulsystems? Reicht das Geld für eine Ausbildung? Bringst Du die geforderten/nötigen Dokumente mit, um eine Ausbildung zu beginnen? Haben alle Menschen in der Schweiz dieselben Chancen auf Bildung? In einem interaktiven Parcours erfährst Du, welche Weichen gestellt werden und welche Hürden es zu überwinden gibt auf dem schweizerischen Bildungsweg. Ähnlich einem Leiter-Spiel, wirst Du, ausgestattet mit einer neuen Identität, unterschiedliche Aufgaben lösen, um Stufe für Stufe deinem Ziel näherzukommen.
Ausstrahlungstermine
Montag 18.3. - Sonntag, 24.3.19, täglich um 11.30 h (Wdh. 16.30 h)
Redaktionelle Beiträge auf Radio X zu diversen Themen in der Woche gegen Rassismus
u.a. mit FIASKO und STOPP Rassismus
Donnerstag 21.3., 18 h & Samstag 23.3.19, 13 h
Sendung X-Plus von Schüler/innen der FMS Münchenstein
Samstag 23.3., 16 h & Sonntag 24.3.19, 10 h
Ausstrahlung der Podiumsdiskussion zu "Racial Profiling" vom Donnerstag 21.3.19 in der Offenen Kirche Elisabethen
Kontakt
tatiana.vieira@radiox.ch
rebecca.haeusel@radiox.ch
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