Nubya Garcia: eine wichtige Stimme der neuen UK-Jazz Generation am Offbeat Jazz Festival
Die Saxophonistin Nubya Garcia gehört neben Shabaka Hutchings, Kokoroko und Alfa Mist zu den bekanntesten Gesichtern der aktuellen Londoner Jazzszene. Bereits als Jugendliche spielte sie Geige und später Bratsche. Die Musik von Herbie Hancock war schliesslich ausschlaggebend, warum Nubya Garcia im Alter von zwölf Jahren die Liebe zum Jazz entdeckte. von Danielle Bürgin
Am Sonntag, 3. Mai tritt Nubya Garcia im Rahmen des Offbeat Jazzfestival in der Kaserne Basel auf. Odyssey heisst das aktuelle Album von Nubya Garcia, das vor anderthalb Jahren erschienen ist. Cineastische Streichermelodien stehen dabei im Zentrum der Komposition, was vielleicht etwas ungewohnt ist für eine Saxophonistin. Doch wer ihren klassischen Backround kennt, erkennt darin ihre musikalische Ausbildung.
Nubya Garcia veröffentlichte 2017 ihr Debütalbum, 2018 erschien ihre vielgelobte EP When We Are, die übrigens auch mit Hilfe ihres Mentors Sam Shepherd alias Floating Points entstanden ist. 2020 folgte mit Source eine weitere LP. Auch auf dem wegweisenden Brownswood Recordings-Release We Out Here war sie mit fünf von neun Tracks vertreten. Mitmusiker wie Joe Armon-Jones oder Kollaborationspartner wie das Ezra Collective – oder ganz neu auch eine Zusammenarbeit mit Jordan Rakei – all diese Namen zeigen: Nubya Garcia ist eine gefragte Künstlerin.
Infos zum Konzert in der Kaserne (Offbeat Jazz Festival 2026): HIER