Von Pigmenten und der Malerei als Stimmungsmacherin

Mit der Ausstellung "Ein kupferrotes Haar über dunkel Olive (See)" offenbart sich der Kurator Thomas Heimann als Künstler und zeigt Malereien aus den letzten 30 Jahren - nun im Kaskadenkondensator. von Mirco Kaempf

21.04.08 Thomas Heimann

Die aktuelle Ausstellung im Kaskadenkondensator gibt einen Einblick in die Malerei der letzten 30 Jahre des szenenbekannten Thomas Heimann

Zu Beginn der Ausstellung steht angelehnt an einem Schrank, beinahe nebensächlich: Farbkreise. Diese stehen zentral für das ganze Schaffen des Künstlers, dem es vielleicht weniger um Impression oder Expression eines Pinselstriches geht, sondern eher um Gemälde als Stimmungsträger. Diese Stimmungen entfalten sich beim Betrachter nach näherer Auseinandersetzung, wirken erst ästhetisch, dann vielleicht emotional, und können ausufern in einer Flut der Meta-Sinnierungen. 

"Farben schimmern erst im Bezug zu einander" - Thomas Heimann

Thomas Heimann ist Künstler und in Basel bekannt als (Mit)Macher des Ausstellungsraums Klingental. Menschen, die nur Musik im Kopf haben, kennen ihn vielleicht als "der Typ, der aussieht wie Iggy Pop". Welchen Arbeiten Thomas Heimann aber in seinem Atelier nachgeht, könnte für viele neu sein. Diesen Einblick kriegt ihr noch diesen Freitag, Samstag und Sonntag im Kaskadenkondensator, von 15 Uhr bis 20 Uhr. Ein kupferrotes Haar über dunkel Olive (See) ist Teil der "Quickie of Fame" Reihe. Einen Artist Talk seht ihr heute, 19Uhr via Youtube.