News

Artikel zum Stichwort "Kunst"

  Filter verwerfen

Installationsansicht «Gspürsch mi, Fühlsch mi?» von Carmen Fust (zvg)

HGK Basel: Next Generation - Carmen Fust

Wasser verbindet Menschen mit Orten, Körpern und Erinnerungen. In ihrer Bachelorarbeit «Gspürsch mi, Fühlsch mi?» untersucht Carmen Fust vom Institut Innenarchitektur und Szenografie wie persönliche Beziehungen zum Wasser über Raum, Material und verschiedene Sinne erfahrbar werden können. Dafür lässt sie Wasser zu einer Akteurin werden: In Basel gewonnener Ton wurde an persönlichen Lieblingsorten vom Wasser geformt und trägt deren Spuren in sich.

HGK Basel Next Generation 2026: Angelica Bebing

Angelica Bebing ist Illustratorin und hat an der FHNW HGK Basel den Master in Digital Communication Environments absolviert. Ihre Arbeit heisst Baybayoke - Baybayin durch Karaoke entdecken. Bei Baybayoke handelt es sich um ein praxisbasiertes Designprojekt, das erforscht, wie sich das traditionelle philippinische Schriftsystem Baybayin mithilfe von Karaoke erfahrbar machen lässt.

HGK Basel: Next Generation - Statt Strafen

Wie können Gruppen lernen, mit Konflikten und Gewalt umzugehen, ohne auf Straflogik zurückzugreifen? Die Bachelorarbeit von Jan und Mio am HyperWerk der FHNW HGK Basel entwickelt dafür ein digitales Übungsformat. Auf statt-strafen.ch können Gruppen anhand fiktiver Szenarien gemeinsam transformative Gerechtigkeit ausprobieren und dabei eigene Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

"Thresholds" im HEK: ein Interview mit Sabine Himmelsbach

Mit Thresholds. On the Values We Set and the Limits We Cross präsentiert das HEK bis zum 15. November 2026 die erste umfassende Ausstellung von Studio Lemercier in der Schweiz. Im Gespräch mit HEK-Direktorin Sabine Himmelsbach erfahren wir, wie die aktuelle Ausstellung entstanden ist.

HGK Basel: Next Generation - Stéphanie Binet

Die Bachelorarbeit FOOD FOR THOUGHT von Stéphanie Binet untersucht die Frage, wie sie mit Nahrungskultur Werte vermitteln kann. Lebensmittelkonservierung wird dabei als zukunftsgerichteter Designprozess eingeordnet und zeigt, wie alltägliche Handlungen bestehende Welten reproduzieren und aktiv an Prozessen des «Worlding» beteiligt sind. Ein praxisorientierter Leitfaden macht diese Zusammenhänge erfahrbar.

Samara und Sina in Marseille

Playlist of the Month September 2026 by hiver collective

Die warmen Tage verabschieden sich langsam, doch das UEFA-Fieber bleibt unsterblich. Für die September-Ausgabe der Playlist of the Month haben Sina Gerschwiler und Samara Leite Walt vom Basler hiver collective den passenden Soundtrack zusammengestellt. Also Lautstärke hoch und rein in die musikalische Spielzeitverlängerung.

Roy Lichtenstein: Zwischen Comic, Konsum und Kunst

Selbst Menschen, die behaupten, keine Kunst zu mögen, dürften Roy Lichtensteins Bilder kennen. Leuchtende Farben, Sprechblasen, Comic-Soundeffekte wie «POW!» und die charakteristischen Ben-Day-Dots: Das Kunstmuseum Basel widmet dem amerikanischen Pop-Art-Künstler nun eine Ausstellung zu seinen Druckwerken in «Sweet Dreams Baby».

Vittorio Santoro Interiors (Veterans’ Cars), I–VII, 2021–2026

TEMPESTA - Wenn der Sturm zum Kunstwerk wird

Die Ausstellung TEMPESTA in der Fondation Fernet-Branca fragt, was Kunst in einer stürmischen und unsicheren Zeit bewirken kann. Sieben internationale Positionen aus Skulptur und Installation geben unterschiedliche Antworten und suchen nach Orientierung im Sturm der Gegenwart.

Installation aus Holz: Eine rote Tür mit Milchglasfenster. Wer sehen will, was sich dahinter verbirgt, muss die Tür öffnen.

Ein Dorf wird wieder zur Galerie

Kunst nicht hinter verschlossenen Museumstüren, sondern mitten im Dorf, dort, wo Menschen Kaffee trinken, einkaufen oder aufs Tram warten: In Arlesheim verwandelt sich der öffentliche Raum zum zweiten Mal in eine weitläufige Freilichtausstellung. Unter dem Titel «Inklusiv Arlesheim: Ein Dorf wird wieder zur Galerie» begegnen sich Kunstschaffende mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe.

Auf einer Bühne gestikuliert eine Person mit ihren Händen vor dem Gesicht, im Hintergrund eine Lampe und eine Kachelwand

Theaterfestival Basel 2026: Internationale Produktionen, Festivalzentrum und neue Begegnungsformate

Vom 25. August bis zum 6. September 2026 findet in Basel, im Baselbiet und in Solothurn das Theaterfestival Basel statt. Während 13 Tagen bespielen internationale Künstler:innen die Kaserne Basel, das Theater Basel, das ROXY Birsfelden, das junge theater basel, das Vorstadttheater Basel, das Neues Theater Dornach, den Palazzo Liestal, das Kulturforum Laufen und das Marabu Gelterkinden mit Theater, Tanz, Performance und Musiktheater. 

Buchcover

Sucht, Flucht, Unwucht

Heute erscheint der neue Roman „Unwucht“ der Schweizer Autorin Sarah Elena Müller. In ihrer Erzählung geht es um Abhängigkeit, eine toxische Beziehung und die Frage, wie sich eine gemeinsame Geschichte im Nachhinein neu erzählen lässt.

The Big Walk macht aus euch eine soziale Plastik

Ein lauschiger Spaziergang mit ein paar Freund:innen auf einer Insel und nebenher ein paar Rätsel lösen: Was zuerst nach Low Pressure klingt, kann bald ziemlich stressig werden – oder auch überhaupt nicht. Im neuen Multiplayer-Game The Big Walk des australischen Indie-Studios House House ist der Weg das Ziel.

Das Q.U.I.C.H.E. Rezept

Q.U.I.C.H.E. ist ein queeres, semi-anonymes Schreibkollektiv aus Basel. Heute bieten sie im Rahmen des Ansichtssache Kulturfestivals einen Schreibworkshop an. Wir haben mit den Gründungsmitgliedern Lume und Till darüber gesprochen, was ihr Erfolgsrezept ist, wie man Hochkultur mit Popkultur mischt, und wie man mit dem Schreiben anfängt.

Kinosaal mit roten Stühlen

The Odyssee - Fragen zum langen Heimweg eines Mannes

Christopher Nolans neuer Blockbuster The Odyssee zeigt die Heimreise eines Veteranen im alten Griechenland. Aber was sagt Nolans Inszenierung über aktuelle Kriege, Grenzpolitik, Kolonialismus und Geschlechterrollen aus? 

Eine Kugelschreiberzeichnung. Eine Frau nimmt eine Maske ab, die aussieht wie ein menschliches Gesicht. Darunter ist ein kreaturenhaftes Gesicht, mit Fangzähnen und einer Monobraue.

Warum wir alle ein bisschen Monster sind

Ein gewöhnlicher Kugelschreiber reicht der US-Künstlerin Emil Ferris, um ganze Welten zu erschaffen. Mit ihrem Graphic Novel «My Favorite Thing Is Monsters» eroberte sie die Kunstwelt quasi über Nacht. Das Cartoonmuseum Basel zeigt unter dem Titel "Between Selves" ihre erste europäische Einzelausstellung. Im Interview erzählt sie, warum Monster die wahren Helden sind, wie digitale Perfektion uns einschränkt und warum wir dringend wieder lernen müssen, unsere eigenen Fehler zu feiern.  

Reconnect 2026: Esther Ernst und Jörg Laue

Drei Duos, zwei Wochen, eine Villa: Die Reconnect Residency des Kantons Basel-Landschaft bringt auch dieses Jahr Kunstschaffende für eine zweiwöchige Arbeitsresidenz in die Villa Clavel auf dem Landgut Castelen in Augst. Wir stellen das Duo Esther Ernst und Jörg Laue vor und sprechen mit ihnen über ihre künstlerische Praxis, über das Gehen als Methode der Wahrnehmung und sowie die psychografische Kartografie, welche daraus entsteht, Die Präsentationen der Arbeiten findet am 17. Juli statt.

OMG, Franck!: Sinnkrise auf dem Dancefloor

Freitagabend. Ein Rave in einer ehemaligen Industriehalle. DJ Polygonia spielt, Nebel liegt in der Luft, Körper bewegen sich durch das Dunkel. Dann erscheint diese Frage an der Wand: What is your real core? Die Künstlerin Lilian C. Scheuer provoziert die Sinnkrise, zu sehen noch heute und morgen, auf dem Franck Areal.

Ein Model steht im Backstage und trägt eine gelbe Tasche und ein rotes Kopftuch.

OMG FASHION!

Basel soll nicht nur als internationaler Kunst-Hotspot bekannt sein - auch Mode soll zu einem festen Bestandteil der Basler Kultur werden. Das OMG Franck! Festival bietet deshalb jungen Nachwuchsdesigner:innen eine Bühne, um ihre kreativen Positionen zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. 

Eine Frau in Sportkleidung lehnt sich auf einen Just Eat Delivery Rucksack. Die Füsse sind auf dem Boden platziert, die Hüfte in der Luft, der Rücken gestützt vom Rucksack auf dem Boden. Sie schaut zur Kamera.

Zwischen Körper und Maschine

Die Maschine als grosse Befreiung des Menschen: Das war lange ein zentrales Versprechen der Industrialisierung. Doch wie sieht dieses Verhältnis aus, wenn man es aus einer feministischen Perspektive betrachtet? Die neue Ausstellung «Labouring Bodies» im Museum Tinguely geht genau dieser Frage nach und zeigt, wie der weibliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt, kontrolliert und ausgebeutet wird.

MONSTERS von Valerie Reding am Festival OMG, Franck!

Die interdisziplinäre Performancekünstlerin Valerie Reding hat 14 inszenierte Fotoporträts von Menschen geschaffen, die Missbrauch in zwischenmenschlichen Beziehungen überlebt haben – dargestellt als surreale Superheld:innen-Alter-Egos. Zu ihrer künstlerische Praxis und zum Thema ihrer Arbeit, haben wir Valerie Reding in einem Interview befragt.  

3 personen sind in einem Raum

Rewired Volume 01: Queere Kunst und Community an der Feldbergstrasse 86

Während die Kunstwelt sich auf die Art Basel vorbereitet, eröffnet an der Feldbergstrasse 86 ein neuer Off-Space: Das Kollektiv Rewired lädt mit Volume 01 zu einer neuntägigen Ausstellung mit queerer Kunst, Film-Screenings, Artist Talks und Begegnungsformaten ein.

Der Radio X Kulturnewsletter direkt in dein Mailpostfach

Verpasse keine Partys, Konzerte, Ausstellungen und neuen Musik-Releases! Der Radio X Kulturnewsletter ist etwas für Nachtschwärmer:innen, Kunstliebhaber:innen, Gaming- und Musikfans. Erhalte alle wichtigen Kulturnews direkt via Mail. 

„Perceptions“ macht Alltagsrassismus auf der Bühne sichtbar

Im Theater Roxy bringt "The Collective" rassistische Erfahrungen von schwarzen Männern auf die Bühne. Mit Tanz, Musik und spoken words soll zum Nachdenken angeregt werden.

Ein Bild von Kaloki Nyamai

Die 61. Biennale in Venedig und die aktuelle Weltlage

Die 61. Biennale von Venedig hat kaum begonnen und steht bereits unter massivem Druck. Die Ausgabe 2026 wird vom Rücktritt der Jury, von zahlreichen Boykotten und geschlossenen Pavillons überschattet. Trotzdem - oder gerade deshalb-  haben wir auch ein Augenmerk auf die Zwischentöne von "In Minor Keys" geworfen.