Album der Woche

Die Sendung

Jede Woche stellt Radio X ein neues Album ausführlich vor. Meistens handelt es sich dabei um ein – aus  Sicht der Musikredaktion – besonders empfehlenswertes Album, es kann aber auch sein, dass ein Album vorgestellt wird, das sehnlich erwartet wurde, auch wenn es den hohen Erwartungen nicht gänzlich gerecht wird.

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Montags im Kulturtipp: 7:15, 12:15, 17:15 Uhr

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Alle Beiträge

Artikel zum Stichwort "experimental"

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Das Albumcover zeigt die Bassistin und Multiinstrumentalistin, vor blauen Himmel.

Album der Woche: Activities von Anna Butterss

Nach zehn Jahren voller Engagements zwischen Pop und Experimental veröffentlicht die Bassistin Anna Butterss ein eigens eingespieltes Debütalbum: «Activities» steht für die Haupt- und Nebengeräusche einer Welt, verwebt in liebliche Melodien, kantiger Elektronik und tief atmendem Jazz.

cover von sinead o'briens neuer platte, sie steht im ledermantel vorne, ihre augen von der sonnenbrille verdeckt.

Album der Woche: Time Bend and Break The Bower von Sinead O'Brien

Gleich eines hallizugenen Feverdreams besingt die irische Post Punk Poetin Sinead O'Brien auf ihrem Debütalbum die Apokalypse sowie den universellen Dancefloor.

Album der Woche: Easel von Janiv Oron

Ein Album gewidmet seinem liebsten Gerät. Klangkünstler Janiv Oron veröffentlicht sein Debütalbum "Easel".

Album der Woche: Aethiopes von Billy Woods

Wo liegt die Grenze zwischen Rap und gesprochener Poesie? Billy Woods tritt mit seinem neuen Album "Aethiopes" in die Grauzone des Sprechgesangs.

Album der Woche: Pompeii von Cate Le Bon

Wie klingt die Antike der Zukunft? Ihr sechstes Album widmet die Pop-Avantgardistin Cate Le Bon der Vulkanüberschüttenen Stadt Pompeii. Mit Hall, Synthesizern und surrealen Wahrheiten versetzt sie uns in schwerelose Zustände.

Album der Woche: Life, and Another von Mega Bog

Die Musik der so surrealistisch geprägten Erin Birgy wirkt osmotisch - Klänge, Gesten und Erinnerungen der irdischen Welt werden kaleidoskopisch in ihre ganz eigene Klang- und Wahrnehmungswelt gebeamt, bis Rock, Folk & Ambient miteinander verschmelzen.

Album der Woche: Nine von Sault

Wer sind eigentlich 'Sault'? Eine Frage, die ziemlich umstritten ist. Sicher ist: in ihrer semi-Anonymität liegt eine Tragik, Mystik & Unverfälschtheit, die es so nicht oft gibt. Auch ihr fünftes Album in etwas über zwei Jahren ist verdammt groovig - und bringt auch den Geist in Bewegung.

Album der Woche: Micro Club von NSDOS

Futuristischer-Daten-Zauberer NSDOS veröffentlicht sein 2tes Album "Micro Club". Es klingt technoid und ruff, ein weiterer Beweis wie lebendig elektronische Musik werden kann.

Album der Woche: How To Take Up Space von Acid Amazonians

Die vielleicht mutigste Band der Schweiz überrumpelt uns mit Störgeräuschen, feministischen Ausuferungen und monotoner Virtuosität. Doch der Lärm hat Methode: das Live/Debütalbum der Zürcher:innen ist sperrig und lustvoll zugleich.

Lärmen für die Dystopie: Bright Green Field von Squid

Das Debütalbum der englischen Hype-Band stürzt sich kopfüber in alle Richtungen, von Punk, Prog, Psych zu sowas wie Ambient. Stets dazwischen: die absurden Bellereien von Schlagzeuger/Sänger Ollie Judge.

Der schwarze Pool der Musik: Nick Cave und Warren Ellis

Carnage steht für Krawall. Steht für Massaker. Steht eigentlich als Antithese zu diesen subtilen Kompositionen. Doch wo uns die neuen Songs mit viel dunkler Feinfühligkeit einlullen, treffen sie doch direkt ins Herz.

Album der Woche: Black Country, New Road - For The First Time

Und so spucken sie virtuose Töne aus der Neuzeit: Zwischen pointierten Improvisationen und doppelbödigem Zynismus zeigen die Kids aus Cambridge eindrücklich, wie sperrig, verführerisch und neu, eine Gitarrenband noch immer klingen kann.

Album der Woche: Brave New World Symphony vom Shanghai Restoration Project

Anstatt Weltuntergangsstimmung veröffentlicht das elektronische New Yorker Duo ein Quarantänealbum, mit einem durchwegs verspielt-optimistischen Unterton.

Album der Woche: Kids Talk Sun von Camila Fuchs

Das elektronische leftfield Duo Camila Fuchs beschwören auf ihrem dritten Longplayer die Sonne und andere Naturgewalten. Dabei liefern sie den perfekten Soundtrack für eine Generation, rasend im Koma der planetarischen Unendlichkeit.

Postpunk Paranoia aus dem Doppeldeckerbus: 176 von Pozi

Das Londoner Trio Pozi setzt sich zusammen aus Schlagzeug, Bass und Violine. Auf ihrer neuen EP instrumentalisieren sie alltägliche Post Brexit Paranoia, die durchaus tanzbar ist.

Destruktive Hoheit: Lithics mit Tower of Age

Auf dem dritten Longplayer der Portland Postpunks wird der Harmonie den Rücken gekehrt. Doch sind es die surrealistischen Poesiefetzen und deadpan Vocals, die berauschen wie ein nüchterner Acidtrip. Check out our interview!

Kaputte Spielzeugmusik aus der Kartonschachtel: The Cool Greenhouse

The Cool Greenhouse legen mit ihrer Debütscheibe das perfekte Album hin, um eure Eltern in den Wahnsinn zu treiben. Absurdismus für Post-Punk-Masochisten.

Album der Woche: Yeo Neun von Okkyung Lee

Zwischen koreanischem Folk und New York Avantgarde steht die Cellistin Okkyung Lee. Mit ihrem Quartett reibt, kratzt, säuselt und improvisiert sie auf einer Spannungsbreite, die elegant und spielerisch daherkommt.

Album der Woche: Making A New World von Field Music

Wie viel hat das Ende des 1. Weltkrieges noch mit unserer heutigen Welt zu tun? Die englische Art/Indierockband Field Music gehen dieser Frage in ihrem ersten Konzeptalbum nach.

On The Wings Of Supernatural Grace, In The Arms Of The World von Anna Aaron

Kein Gesang, keine Popstrukturen, nur kosmisch tänzelnde Synths und Loops. Die Basler Pop-Hymnen-Schmetterin Anna Aaron veröffentlicht überraschend ein Ambient Album (via bambient records).

Album der Woche: "No Home Record" von Kim Gordon

Mit viel Ach und Krach beweist die Ex-Sonic Youth Bassistin, dass der Avantgarde Punk auch mit 66 Jahren nicht mehr abzuschütteln ist. Auf ihrem Debüt-Soloalbum nimmt sie die Welt auseinander und hält uns Fetzen ihrer Poesie entgegen.

Album der Woche: De Lorians [s/t]

Durchatmen und nur nicht den Verstand verlieren! De Lorians sind eine 5köpfige Jazzrock Formation aus Tokyo, die auf ihrem Debütalbum am liebsten kosmische Welten entstehen lassen, nur um diese wieder einzureissen.