Album der Woche

Die Sendung

Jede Woche stellt Radio X ein neues Album ausführlich vor. Meistens handelt es sich dabei um ein – aus  Sicht der Musikredaktion – besonders empfehlenswertes Album, es kann aber auch sein, dass ein Album vorgestellt wird, das sehnlich erwartet wurde, auch wenn es den hohen Erwartungen nicht gänzlich gerecht wird.

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Artikel zum Stichwort "pop"

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Album der Woche: I Have To Get Hotter von The Femcels

Mit ihrem Debütalbum I Have to Get Hotter liefern The Femcels einen grell schillernden Kommentar auf Überreizung, Hyperindividualismus und digitale Selbstinszenierung.

Album der Woche: No More Like This von PVA

Die Londoner Band PVA hat vor Kurzem ihr zweites Album veröffentlicht. Es heisst «No More Like This» und ist eine mutige Weiterentwicklung ihres Debütalbums. Der neue Sound hat den Club und die Clubkultur verinnerlicht und erzählt von Momenten und Emotionen im und nach dem Ausgang, die sehr intim, körperbezogen und nach innen gerichtet sind. «No More Like This» ist für Leute, die Post-Punk, Trip-Hop und atmosphärische elektronische Klänge mit Sprechgesang gerne haben.

Album der Woche: Chapter 1 von Sault

Die Band Sault hat vor kurzem ihr 13. Album «Chapter 1» veröffentlicht. In diesem erkunden sie religiöse Themen, behandeln aber auch Konflikte. Der Sound ist ganz in Sault-Tradition nostalgisch und könnte aus dem Motown der 70er Jahre stammen. Zwischen teils konfrontativen Texten weben sie auch ermutigende Botschaften in mantraartiger Wiederholung. So ist ein Album entstanden, das sich ein bisschen zwiegespalten anfühlt, aber auch durch gekonnte minimalistische Grooves wieder vereint wird.

albumcover dry cleaning - secret love

Album der Woche: Secret Love von Dry Cleaning

Wer auf markante Lyrics und repetitive Gitarrenmotive steht, ist vielleicht schon länger in Dry Cleaning verliebt. Auf ihrem dritten Album „Secret Love“ treibt die Band aus South London ihren surrealistischen Post-Punk weiter voran – diesmal mit mehr musikalischer Vulnerabilität und erstmals unter der Produktion von Cate Le Bon.

Unsere Lieblingsalben 2025: Blood Orange, KeiyaA und The New Eves

Die Musikredaktion wirft einen Blick zurück und präsentiert euch eine Auswahl von Alben, welche bei uns hoch und runter liefen.

Album der Woche: Hooke's Law von KeiyaA

Die Sängerin und Producerin KeiyaA hat vor fünf Jahren mit ihrem Debütalbum "Forever, Ya Girl" international viel Lob bekommen. Ihr neues Album "hooke’s law", hat Einflüsse von Soul und RnB bis hin zu Elektro und Jungle und ist ein Dokument des Überlebens, in dem sich die Künstlerin frei von Selbsturteilen dekonstruiert und wieder aufbaut.

Album der Woche: LUX von ROSALÍA

In den zwei Jahren seit ihrem letzten Album «Motomami» hat sich Rosalia neu orientiert und sich von Reggaeton, Party und schnellen Motorrädern gelöst, um sich ein Jahr lang mit dem Studium der Weltreligionen und ihren weiblichen Heiligenfiguren zu beschäftigen. So ist mit dem neuen Album LUX ein maximalistisches Pop-Album mit grossem Sound entstanden, das sich inhaltlich wie auch klanglich an der Vergangenheit inspiriert.

pop

Album der Woche: Working in the Garden von Batbait

Vor Unkraut strotzt es viel, doch Widerstand muss erst mal kultiviert werden. Working in the Garden, das zweite Album der Zürcher Garagerock-Band Batbait, strotzt vor feministischen Prinzipien und findet nonchalante Formulierungen für mürbe Zustände.

Album der Woche: From The Pyre von The Last Dinner Party

Ein Jahr nach ihrem Debüt laden The Last Dinner Party erneut ein – zu einem neuen musikalischen Festmahl. Mit ihrem zweiten Album From the Pyre legt die Band in Sachen Schalk, Pomp und Melodramatik noch einmal nach.

Album der Woche: Juniper von Joy Crookes

Vier Jahre nach ihrem gefeierten Debüt meldet sich Joy Crookes mit Juniper zurück – einem Album, das tiefer geht als je zuvor. Statt politischer Statements stehen persönliche Krisen, mentale Gesundheit und emotionale Heilung im Zentrum. Entstanden ist Soul mit Leichtigkeit und Stil.

Album der Woche: Michelangelo Dying von Cate Le Bon

In den neuen Songs von Cate Le Bon geht es um Schönheit wie um Verfall. Das siebte Studioalbum der enigmatischen DIY-Freak-Folk- und Art-Pop-Ikone ist ein Hörerlebnis, das von seinen vielen Ebenen lebt. Auch wenn Wiederholung und Chaos am Anfang als Nährboden dienten, sind daraus exquisite Kompositionen entstanden.

pop

Unser Album der Woche: Hagen von Titanic

Vor kurzem ist das zweite Album Hagen vom Duo Titanic erschienen – ein Album, das so spannend wie ungreifbar ist. Als Avant-Garde-Pop-Album ist Hagen durch die Vielfalt an stilistischen Einflüssen und untypischen Songstrukturen vielleicht anspruchsvoll, aber dadurch umso interessanter. Wir hören Celli, dissonante Gitarren, die klare Stimme von Mabe Fratti und Drums in grossen, dramatischen Räumen, die das Album in eine Art elegante Endzeit-Oper verwandeln.

Album der Woche: Double Infinity von Big Thief

Kaum eine andere Band verbindet derart eindringlich Wärme im Sound, kompromisslose Aufrichtigkeit im Songwriting und eine beinahe kultische Fangemeinde. Nicht ohne Grund werden ihre Konzerte von Fans auch als sakrale Momente beschrieben. Double Infinity heisst das neue Studioalbum – entstanden während drei eisigen Winterwochen in New York, unter ungewöhnlichen Bedingungen.

Album der Woche: Essex Honey von Blood Orange

Trauer mag lähmen – oder schöpferische Kraft entfesseln. Für Dev Hynes, besser bekannt als Blood Orange, wurde der Verlust seiner Mutter zum Ausgangspunkt eines Albums, das tiefer und persönlicher klingt als alles zuvor.

Album der Woche: All Our Knives Are Always Sharp von Tony Njoku

All Our Knives Are Always Sharp – so heisst das neue, vierte Album von Tony Njoku. Eine cineastische Erkundung von Konfrontation und Konflikt, mit einer Klangwelt voller Gegensätze und einer grossen Portion Verletzlichkeit.

Album der Woche: u are the moonlight あなたは月のひかり von Aya Gloomy

Ist es schwebende Melancholie oder doch unruhige Glückseligkeit? Ein Hauch Bedroom Pop aus Harajuku, Tokio – von der DIY-Produzentin Aya Gloomy erwartet euch in ihrer neuen EP u are the moonlight.

pop

Album der Woche: Offshore von Nadeem Din Gabisi

Der Londoner Künstler Nadeem Din Gabisi hat kürzlich sein zweites Album Offshore veröffentlicht. In diesem ambitionierten Werk erschafft er eine Welt um die Figur eines Fussballfans mit Migrationshintergrund, um verschiedene Aspekte und Fragen rund um Identität und Zugehörigkeit in England zu untersuchen. So ist ein Album entstanden mit einem sehr durchdachten Konzept und starken Texten, die genauso kritisch wie konstruktiv sind.

rap, pop

Album der Woche: Self Titled von Kae Tempest

Trotz opulenter Produktion schimmern Schmerz und Schönheit durch jede Zeile. Rapper, Dichter und Theatermacher Kae Tempest richtet seinen Blick auf dem fünften Album gekonnt nach Innen und findet Worte um Liebe zu bennenen, wie auch sich Transphobie entgegenzustellen.

rap, pop

Album der Woche: Love & Rage von Lilac Attitude

Die erste Band ist wie die erste Liebe – unverblümt, chaotisch und oft geprägt von schrägen Akkorden,  und erinnerungswürdigen Gigs. Basler Gen Z Punks Lilac Attitude stecken mitten drin in diesem  Geflecht der Reize: Diese Woche veröffentlichen sie ihre allererste EP, Love and Rage.

Album der Woche: Altogether Stranger von Lael Neale

Altogether Stranger ist das dritte Album von Lael Neale, veröffentlicht via Sub Pop Records. Oft fühlt sich das Gehäuse des Kassettenrekorders wie eine konfessionslose Kirche aus Plastik an. Die Mischung aus Pop und Weirdo-Pop umgarnen Deklarationen der Unbeholfenheit, das DIY Symphonium verhilft zu Stimmungen, welche beiderlei, befreien und bedrücken.

Album der Woche: Side A Side B von Leopardo

Wie kann man vermeiden, immer wieder in die selben Muster hineinzufallen? Vielleicht mit einem feinfühligen sense of wonder, so wie es die post-Fribourger Band Leopardo mit ihrem neuen Album Side A Side B darlegt. Falsche Töne spielen hier eine Hauptrolle.

Unser Album der Woche: Cruda von Giulia Dabalà

    Das neue Album *Cruda* der Sängerin und Produzentin Giulia Dabalà ist ein Pop-Album, das der Künstlerin aus der Romandie mit italienischen Wurzeln ermöglicht hat, neue Themen zu behandeln. Es sind sehr unterschiedliche Songs entstanden – über Themen wie den Umgang mit Wut und Selbstkritik, aber auch über die Liebe zu sich selbst und zu Familienmitgliedern aus verschiedenen Generationen. 

Album der Woche: Saya von Saya Gray

Die knapp 30-jährige Musikerin sagt, sie fühle sich jetzt schon wie eine alte Frau. Ihre musikalische Kompetenz jedenfalls, ist äusserst herangereift. Ihr zweites Album Saya, das im Februar erschienen ist, wirkt klar in der Ausführung, spielerisch im Wechsel der Stile und inhaltlich ehrlich – nicht schlecht, für ein Breakup-Album.

Album der Woche: Like A Ribbon von John Glacier

Eigentlich ist sie schon längst ein Star, obwohl erst letzten Freitag ihr Debütalbum erschienen ist. John Glacier, geboren und aufgewachsen in Hackney, ist eine Rapperin aus East London mit grosser Stream-of-conciousness-Sinnlichkeit. Ihre Worte in den Tracks klingen oft beiläufig, fast nebensächlich, und resonieren trotzdem.

Album der Woche: Choke Enough von Oklou

Die Pop-Künstlerin Oklou hat ein Album geschaffen, das Trance- und Eurodance-Elemente ohne Ironie integriert. Gleichzeitig bringt sie die Tiefe und Sicherheit einer Musikerin mit, die klassische Instrumente erlernt hat – ihre Songs baut sie von Grund auf sorgfältig auf und fügt nur dann das nächste Element hinzu, wenn es wirklich nötig ist. So ist ein wunderschönes, minimalistisches Juwel entstanden, das Einflüsse aus Hyperpop, Trance, Vapourwave und klassischer Barockmusik vereint.

Album der Woche: Small Changes von Michael Kiwanuka

 Michael Kiwanukas neues Album, ‘Small Changes’  ist ein reduziertes Retro-Soul-Album mit groovigen Basslines und seidigen Streichern. Es ist die Art von Album, bei der man sich während des Hörens plötzlich in tiefen Gedanken wiederfindet – und mit neuem Optimismus persönliche Themen behandelt, die man zuvor beiseitegeschoben hat. 

Album der Woche: Enough von Office Culture

Die New Yorker Band ‘Office Culture’ hat kürzlich ihr viertes Album ‘Enough’ beim Indie-Label ‘Ruination Records’ veröffentlicht. Das Art-Pop-Quartett hat mit beinahe akademischer Neugier für Pop ein magisches Werk geschaffen, das subtil 70 Jahre Popgeschichte referenziert und dazu mit Texten durchzogen ist, die eine wunderschöne Balance aus Verletzlichkeit, humorvoller Selbstkritik und Liebe fürs Detail aufweisen. 

Alexia Thomas - Bild: Binta Kopp

Album der Woche: Alexia Thomas mit Based on a Dream

Die Basler Musikproduzentin Alexia Thomas verführt uns mit ihrem neuen Album in psychedelische Pink-Floyd-Momente und Traumwelten. Ihr Debütalbum "Based on a Dream" ist wie eine Reise durch cineastische Dream-Pop-Klanglandschaften. 

Album der Woche: Chromakopia von Tyler, The Creator

Mit seinem achten Album Chromakopia zeigt uns Tyler Okonma, alias Tyler the Creator, dass auch er älter wird und was ihm dabei durch den Kopf geht. Ein anspruchsvolles Album, das volle Aufmerksamkeit verlangt und diese auch belohnt.

Album der Woche: Botanical Garden von Anna Erhard

Anna Erhard spielt Dada-Pop, und veröffentlicht diesen Freitag ihr drittes Album Botanical Garden (via Radicalis). Sie erzählt banal-absurde Geschichten, verpackt in quirlig pointierten Arrangements. Wer wissen will, wie es sich anfühlt, wenn der Kumpel plötzlich in der Blue Man Group spielt, man selbst aber null Bock auf dessen Konzerte hat, sollte dieses Album hören.

Album der Woche: True Story von Malcolm Jiyane Tree-O

Im zweiten Album von Malcolm Jiyane gibt uns der südafrikanische Komponist und Multi-Instrumentalist einen Einblick in seine Biographie. Bekannt für Jazz, erkundet Malcolm und sein Trio diesmal auch Elemente aus Pop und verschiedenen afrikanischen Musikstilen. Es ist eine Reise, die viele Fragen zu unserer Gegenwart stellt, schmerzhafte Wunden offenlegt, aber auch einen Hoffnungsschimmer gibt.

Fuenf Person sind zu sehen, vier sind im unteren vorderen Teil des Bildes und umrahmen die Person welche zentriert posiert

Album der Woche: The Warping von Walt Disco

Auf zwölf Songs wurde The Warping dann eben doch ein Liebesalbum. Allerdings eines, das Liebe nicht nur sucht, sondern auch einfordert. Mit orchestralen, opernhaften Momenten mit ganz viel Glam, Disco und zeitgenössischem New Romantics Appeal. Mit dem Streichorchester auf den Dancefloor? Wieso nicht!

Album der Woche: Ennuis von Jetzt

Das jurassische Trio JETZT veröffentlicht ihr Debütalbum "Ennuis". Es ist ein stimmungsvolles Album, das sich mit Ennui, also Langeweile im besten Sinne, befasst. Langeweile im Sinne eines Ortes der Ruhe und Konzentration, und ein Ort der Kreation und Besinnung auf das Wesentliche.

claire rousay liegt im bett. man sieht einen tisch mit zigaretten, getränkebüchsen und anderen Gegegenständen

Album der Woche: Claire Rousay mit Sentiment

Diese Woche stellen wir das Album der Ambient-Künstlerin Claire Rousay vor. Ihre LP „sentiment“ klingt zugänglicher als ihre bisherigen Releases. Rousays Gesang und Gitarre stehen im Mittelpunkt von "sentiment". Es sei so etwas wie ein Pop-Album, wobei „Pop“ klar Definitionssache ist. Denn die Songs klingen immer noch sehr experimentell.

pop

Album der Woche: 'Something In The Room She Moves' von Julia Holter

Die Komponistin, Songschreiberin, Produzentin und Akademikerin Julia Holter hat vor kurzem ihr 6. Studioalbum auf dem Indie-Label Domino veröffentlicht. "Something in the Room she Moves" ist ein komplexes und anspruchsvolles Album, das genial darin ist, dass es immer interessant und genug zugänglich bleibt um einen weiterzuführen. Und als Dank für die Geduld entfaltet sich das Album wie eine Landkarte und wird immer größer und schöner.

Album der Woche: This Could Be Texas von English Teacher

Der neueste Eintrag in der Island Records Labelshopping-Liste in puncto Newcomers & Hype Bands heisst: English Teacher. Diesen Freitag erscheint ihr Debütalbum "This Could Be Texas" und schlägt die Brücke zwischen Zugehörigkeit, Orientierungslosigkeit und Tanzlust.

zwei schwarz gekleidete Männer sitzen am Boden und blicken in die Kamera

Album der Woche: "Io tu il loro" von Klaus Johann Grobe

Nach sechs Jahren präsentieren uns Klaus Johann Grobe endlich wieder ein neues Album. Aber Achtung: Das ehemals so schwärmende Kraut-Disco-Duo gibt sich auf den neuen Songs bewusst ruhiger und introspektiver. Anstatt die Nacht durchzutanzen, werdet ihr hier eher dahinschmelzen.

Fünfs weiblich gelesene Menschen stehen im Raum mit Prachtskleidung

Album der Woche: Prelude to Ecstasy von The Last Dinner Party

Pop Oppulenz aus dem post-viktorianischen South London. Die fünfköpfige Hype Band veröffentlichte am  Freitag ihr Debütalbum via Island Records. In rund zwei Wochen sind sie auch in Zürich zu sehen.

pop
Hæsin: Sorgenkind EP Cover/Artwork von Bianca Caderas

Album der Woche: Hæsin mit EP Sorgenkind

Am 19. Januar hat die Schweizer Band Hæsin ihre Debüt-EP Sorgenkind veröffentlicht. Wer Hæsin schon mal live auf einer Konzertbühne erlebt hat (was wir übrigens sehr empfehlen!), weiss, dass in ihrer Musik neben viel Kitsch und Melancholie auch eine Portion Selbstironie mitschwingt. Das hat uns Hæsin-Sänger Denis Wagner im Interview bestätigt.  

pop

Album der Woche: A Seat in Heaven von Būjin & Jumping Back Slash

Die Debut-zusammenarbeit zwischen der Sängerin Bujin und dem Producer Jumping Back Slack beindruckt mit einer Mischung von Tanzmusik-stilen aus der globalen Klubkultur, Cineastischen Strings und einzigartigem Gesang.

Unsere Alben des Jahres 2023 feat Azu Tiwaline, IzangoMa und Young Fathers

Die Musikredaktion wirft einen Blick zurück und präsentiert euch eine Auswahl von Alben, welche bei uns hoch und runter liefen.

Album der Woche: Birdmask mit neuer EP 'Tristan'

Normalerweise steht Manuel Gagneux auf grossen Bühnen und schreit mit Zeal & Ardor die Welt an. Daneben sitzt er allerdings auch im kleinen Zimmer und komponiert Chamber Pop. Birdmask steht hier für eine andere Palette seines Seins. Auf der nun veröffentlichten Tristan EP stecken fünf Songs, welche nach innen blicken, statt nach vorne zu preschen.

Eine junge Frau im Kleid zwischen Vegetationen

Album der Woche: The Universe Is Black von Malummí

Für ihr neues Album zeigen sich Malummí präsenter, kantiger, erwachsener: Wo das Basler Art Pop Ensemble sich mit ihrem Debütalbum 'Blood' einen Namen als folk-inspirierte, sphärisch-elektronische Klangweber:innen machen konnten, stehen nun schmuckvolle Gitarren, gewichtige Texte und eine selbstsichere Unbefangenheit im Zentrum. 

auf dem Hintersitz eines Autos liegt eine Person schlafend mit verschrànkten Armen

Album der Woche: January Never Dies von Balming Tiger

Das Arbeiten in einem Kollektiv ist geprägt von Kakophonie. Für die selbsternannte "Alternative K-Pop-Band" Balming Tiger aus Seoul ist dies jedoch die einzige richtige Form. Seit 2018 produziert das elfköpfige Kollektiv Tracks, Videos und Performances und hangelt sich zwischen Vogue-Coverstorys und aufwendigen DIY-Produktionen zum Erfolg. Ihr Debütalbum sprudelt im Vielklang aus allen Ecken und Enden.

Album der Woche: Sirens of Lesbos mit Peace

Die Gruppe ‘Sirens of Lesbos’ zeigt uns mit ihrem zweiten Album, "Peace", ein reiches und vielfältiges Werk, das auch nach mehrfachem Hören immer wieder Neues enthüllt.

pop

Album der Woche: I Told Them... von Burna Boy

Mit "I told them..." bringt Damini Ebunoluwa Ogulu alias Burna Boy sein 7. Studio-Album in 10 Jahren auf den Markt. Das Hauptthema ist dass er sich selbst, gegen alle Widerstände, gegen den Klatsch in der Presse und die Vorhersagen anderer Leute bewiesen hat. Er feiert sich wohlverdient selbst und rechnet teils humorvoll mit den Leuten die bisher an ihm gezweifelt haben ab.

pop
Die Künstlerin steht hoch oben auf einer Palme.

Album der Woche: Love Hallucination von Jessy Lanza

Das Gefühl von einer Reise ins Unbekannte untermalt das neue Album der kanadischen Sängerin und Produzentin Jessy Lanza. Zehn Jahre nach ihrem DIY-Debütalbum schmückt sich der Sound mit exquisiten Produktionen und gediegenen Schwelgereien in Los Angeles.

Die Band Little Dragon posiert zusammen für die Kamera.

Album der Woche: Slugs of Love von Little Dragon

Unsere Lieblingsband aus Schweden ist mit einem neuen Album zurück! Slugs of Love heisst das schöne Stück. Momentan sind die vier Freund:innen und Bandmitglieder Yukumi, Fredrik, Håkan und Erik gerade auf US-Tour. Erst ab November reisen Little Dragon mit ihrer neuen LP durch Europa. 

Eine dunkle Zeichnung zeigt das Meer mit Wellen, Schiff und ein Mond am Himmel.

Album der Woche: Space Heavy von King Krule

Die Poesie verbirgt sich in den weissen Leerräumen zwischen den schwarzen Zeilen. Dieses Motiv lässt sich auch auf die Musik von King Krule übertragen. Der englische Songwriter und Produzent glänzt auf seinem vierten Album mit moody Zurückhaltung.

arlo parks posiert mit roten kurzen haaren unter wolkenlosem himmel.

Album der Woche: My Soft Machine von Arlo Parks

Unsere Körper sind wie eine sanfte Maschinerie, mit welcher wir uns durch die Welt bewegen. In diesem Sinne veröffentlicht Poetin-Singer-Songwriter- und Produzentin Arlo Parks ihr zweites, schwelgerisches Album My Soft Machine.

pop, RnB
3 maenner verteilt in einem kinderzimmer oder spielzimmer

Pop! Musik von UFO auf ihren EPs IV.I & IV.II

Die Aliens sind hier. Sie kommunizieren und imitieren uns. Mit Sicherheit belegen können wir das zwar nicht, doch erreichen uns mit den Releases von “IV.I” & “IV.II” von UFO via A Tree In A Field Records nun schon zwei EPs welche so weit von der breiten Hörgewohnheit  entfernt sind und doch nur eines sein wollen: Pop Musik.