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Artikel zum Stichwort "Theater"

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Die Fallstricke der Armut

"Die Krume Brot" erzählt die Geschichte von Adelina, die in den 1970er Jahren in Armut aufwächst. Anhand ihrer Geschichte wird sichtbar, wie sich Armut durch mehrere Familiengenerationen hindurchziehen kann.

zwei frauen trinken Kaffee

5 UHR MORGENS: Ein Musik-Theater über Ungleichheit und Begegnung

Das Musik-Theaterstück 5 UHR MORGENS thematisiert die ungleiche Behandlung von Geflüchteten in der Schweiz durch die Begegnung einer Ukrainerin und einer Syrerin. Durch Sprache, Gesang und Dialog wird sichtbar, wie gesellschaftliche Prägungen bestimmen, was als vertraut oder fremd empfunden wird. Das Stück lädt zur Reflexion über Ungleichheit, Solidarität und Vorurteile ein.

Frau in einer Landschaft

Vergessene Geschichten auf der Bühne: "Die Liebe in meinem Leben"

Wenn man an queere Menschen denkt, dann sind ältere Personen nicht unbedingt das Erste, was einem in den Sinn kommt. Doch genau diesen oft vergessenen Lebensrealitäten gibt die Regisseurin Ruth Huber mit ihrem poetischen Bühnenstück "Die Liebe in meinem Leben" eine Bühne. Die Aufführung findet am Freitag, 28. Februar, im Palazzo Liestal statt. 

Ein blau-rotes Bühnenbild mit projizierten Croissants und Sternenhimmel

Witze über Rechtsrutsch und Diskriminierung

Comedy ist eine Form von Kunst. Und Kunst ist bekanntlich Geschmackssache. Aber: Ist alles erlaubt in dieser Kunstform? Welche Haltungen vertreten sechs Comedians der Schweiz? Dominik Muheim, Fatima Moumouni und Laurin Buser, Edwin Ramirez, Denise Geiser sowie Lisa Christ geben Auskunft, wo sich ihre Grenzen des Humors befinden.

Ballett Tänzerinnen auf einer Bühne

Julia & Romeo: Liebe wie Gift, Ekstase oder hierarchische Befreiung

Wie choreografiert man Liebe? In Julia und Romeo erzählen die Choreograf:innen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir ihre eigene Adaption des klassischen Stoffes. Liebe wird zur Verwerfung, System zu Persönlichkeiten, Flüstern wird zum Schrei und das Publikum darf erschaudern, ab der grossen Kraft der existenziellen, menschlichen Emotionen.

©Lucia Hunziker

Im Schauspiel "Die Schneekönigin" wird das Erzählte zur Wirklichkeit

Das Schauspiel «Die Schneekönigin» des Theater Basel orientiert sich an dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen. Das Ensemble um den Regisseur Franz Broich stellt aber durch verschiedene Veränderungen menschliche Stereotypen auf den Kopf.

Kaserne Basel: Who's Afraid von Davide-Christelle Sanvee

Davide-Christelle Sanvee gehört aktuell zu den interessantesten Performer:innen in der Schweizer Performance- und Theaterszene. Unter anderem hat das Basler Publikum sie im Stück "Salle Noire" im August dieses Jahres erleben können. Am Freitag und Samstag zeigt Davide-Christelle Sanvee ihr Stück "Who's Afraid", das in Zusammenarbeit mit Steven Schoch entstand, in der Kaserne Basel.

Die Leitung des Gare du Nord (v.r.): Johanna Schweizer, Andreas Eduardo Frank (neu) und Ursula Freiburghaus

Saisoneröffnung im Gare du Nord mit einer neuen Leitung

Das Gare du Nord im Badischen Bahnhof gilt als Veranstaltungsort und Heimat für nationale sowie internationale freischaffende Künstler:innen, die sich der Neuen Musik bedienen.  Nachdem Desirée Meiser bis Juli 2024 noch in der Leitung involviert war, hat sie ihren Platz dem Komponisten und Klangkünstler Andreas Eduardo Frank übergeben. Dieser leitet nun das Gare du Nord zusammen mit Johanna Schweizer und Ursula Freiburghaus.

Ein Bild von Schauspielerin Mona Petri.

Ohne Norden

Das Theaterstück Ohne Norden - Ein Theaterstück über psychische Gesundheit in einer kranken Gesellschaft verwebt die Geschehnisse von Charlotte Perkins Gilmans The Yellow Wallpaper mit realen Erfahrungsberichten über mentale Gesundheit, hinterfragt gesellschaftliche Normen und gibt denen eine Stimme, die im Alltag oft überhört werden. Ohne Norden ist noch am 20. und 22. September, so wie am 25. und 27. Oktober im Neuen Theater Dornach zu sehen.

We need to talk!

Das internationale Theaterfestival Basel und t.Punkt Basel werfen am Samstag einen kritischen Blick auf das eigene Schaffen: Wie klimafreundlich ist das Theater? Werden die Klimaziele von Basel-Stadt im Theaterbereich berücksichtigt? Dazu laden sie den Artivisten Dorian Sari und seinen Dokumentarfilm «What are we doing? Art in the face of climate change» ein.

Skaten, Singen, Selfies und die heavy Themen dazwischen: Heute beginnt das Theaterfestival Basel

Das Schauspiel ist ein Moment für vieles: Eskapismus, Reflexion, Unterhaltung. Und obwohl eine Theateraufführung stets an einen bestimmten Moment gebunden ist, dreht sich die Welt dennoch weiter. Und so mag es auch nicht überraschen, dass die diesjährigen Produktionen sehr viel mit der Welt ausserhalb des Theatersaals zu tun haben. Zentrale Themen in diesem Jahr sind Feminismus, Postkolonialismus und Klima.

Mit "Zünder" in die Zeit des Ersten Weltkriegs

Gestern hatte das Stück „Zünder“ Premiere. Das historisch inspirierte Theater des Autors Patrick Tschan und Regisseurs Georg Darvas spielt an zwei Originalschauplätzen in Dornach – dazwischen fährt der Linienbus.

Reconnect 2024: Yves Regenass und Leo Hofmann

Das Aufenthaltsstipendium Reconnect, initiiert von der Abteilung Kulturförderung des Kantons Basel-Landschaft, bietet Duos von Kulturschaffenden die Möglichkeit, während zweier Wochen in der historischen Villa Clavel auf Castelen bei Augst eine künstlerische Arbeit zu entwickeln. Radio X stellt heute das Duo Yves Regenass und Leo Hofmann in einem Feature vor.

Das Krankenhaus als kapitalistisches Gruselkabinett

Das Krankenhaus als kapitalistisches Gruselkabinett

"Kranke Hunde", das neue Stück von Ariane Koch, ist inspiriert von einem Hunderennen in England und einem längeren Spitalaufenthalt. Artikel vom 03.06.24

Kim:Glaube und Erfolg haben dieselbe Anzahl Buchstaben

In der Performance Kim gespielt von Nairi Hadodo wird Kim Kardashian vielschichtig beleuchtet. Kim läuft noch bis im Juni im Theater Basel. 

Ein immersives Theaterstück für Clubber:innen

"Tales of the Club" heisst ein neues interdisziplinäres Projekt in der Kaserne. Hier treffen Club-Erinnerungen, auf Sounderlebnisse, Tanzeinlagen und Rauschzustände. Wir haben uns mit den beiden Co-Regiesseuren Lukas Stäuble und Robin Nidecker unterhalten. 

Acht Schauspieler:innen stehen auf der Bühne, alle in einem dunkelblauen Zweiteiler. Sie singen alle in dasselbe Mikrofon.

"Zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."

Die Dreigroschenoper läuft momentan im Theater Basel. Brecht zeigt die beiden Gegenspieler Bettelkönig Peachum und Verbrecherkönig Mackie Messer als Geschäftsmänner, mit denen das Publikum mehr gemein hat, als es glaubt. Antù Romero Nunes lässt in seiner Inszenierung Brecht persönlich auftreten und verkünden: "Ein Zuschauer ohne Vorstellungskraft kann bei dieser Veranstaltung gleich nach Hause gehen." Bei einer fast leeren Bühne braucht es die Phantasie des Publikums.

Marie & Pierre-Theater Basel, Bild:Jubal Battisti

Wenn der Vorhang zweimal fällt: Ein Ballettabend in Basel

Adolphe Binder, die neue Ballettdirektorin des Theaters Basel, feierte kürzlich ihr Debüt mit der Aufführung von "Marie & Pierre", einem Tanzstück der renommierten Choreographin Bobbie Jene Smith. Die Erwartungen waren hoch, da Binder bei Amtsantritt betonte, dass sie Basel mit neuen, nie zuvor gesehenen Akzenten bereichern möchte.

Zu sehen: Die übergrosse Mutterpuppe, eine Schauspielerin wird gerade durch sie "geboren".

Auf Mutterforschung

Das vierköpfige Theaterkollektiv Rabtaldirndln aus Graz stellt in ihrem Stück "Ahnfrauen", das heute und morgen im Theater Roxy in Birsfelden aufgeführt wird, Fragen zur Rolle der Mutter. Sie erforschen dabei, was auf das Bild einer Mutter projiziert wird und was tatsächlich dahintersteckt, indem sie sich mit ihren eigenen Müttern auseinandersetzen.

©Ingo Hoehn

Die Schwarzen Brüder im Theater Basel

Eine Person hat es in der Schule gelesen. Eine andere Person wiederum hat es zuhause als Hörspiel gehört. "Die Schwarzen Brüder", die Erzählung über junge Kaminfeger Buben, ist vielen Schweizer:innen bekannt. Der Schauspieler und Regisseur Mbene Mwambene hat mit einem Ensemble von 14 jungen Erwachsenen ein Theaterstück dazu erarbeitet das sagen will: Kinderausbeutung gibt es auch noch heute.

Judith Shakespeare - Ein Theater mit Schmackes

Das Theaterstück Judith Shakespeare - Rape and Revenge wird heute Abend am 8. Dezember 2023 und unregelmässig bis am 19. Januar im Neuen Theater gespielt.   

Das Bild zeigt die Umrisse der Schauspielenden. Sie strecken die Hände in die Luft und beteiligen sich an einer Demonstration.

Das Leben ist unaufhaltsam

Das Theaterstück "Das Leben ist unaufhaltsam" zeigt die Geschichte des 18-jährigen Matwij, welcher aus der ukrainischen Stadt Cherson stammt. Er möchte Filmregisseur werden und ein normales Leben führen. Doch das geht nicht: Er lebt in einem von Russland besetzten Gebiet der Ukraine. Seine Mutter flüchtete in die Schweiz, genauer nach Basel. Auch Matwij stellt sich die Frage: bleiben oder gehen?

Das schwarz-weisse Plakat des Theaters "Um Kopf und Kragen" zeigt 5 Schauspielerinnen. Von diesen sieht man die Umrandungen. Gesichtszüge sind nicht erkennbar.

Um Kopf und Kragen

Am 25. November feierte das Theaterstück "Um Kopf und Kragen" Premiere im Jungen Theater Basel. Es geht um die lange Geschichte des Kampfes um Gerechtigkeit, das Erheben der Stimme und das Kämpfen mit Reden und Parolen. Es läuft bis Anfang Februar 2024 jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag um 20 Uhr im Jungen Theater Basel.

Eine indigene Person mit Kopfschmuck hält eine Flamme

Aktivismus und Tragödie im Amazonas: Antigone in der Adaption von Milo Rau, NTGent und MST

«Vieles ist ungeheuerlich, doch nichts so ungeheuerlich wie der Mensch» heisst es in Antigone von Sophokles. Ein Stück, welches 441 Jahre vor unserer Zeitrechnung geschrieben wurde und schon damals, eine gesellschaftliche Zerrissenheit thematisiert. Wir sprechen mit Regisseur Milo Rau und verlosen 1x2 Tickets für die ausverkaufte Vorstellung am Samstag.