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Artikel zum Stichwort "Theater"

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Exercises in Lying Fallow: ein Workhop von Rahel Kraft und Sylvi Kretzschmar

Exercises in Laying Fallow – Übungen fürs Brachliegen – ist eine Workshopreihe von Rahel Kraft und Silvi Kretzschmar in Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel. Der nächste Workshop findet am 15. November statt. Im Zentrum steht das gemeinsame Experimentieren mit Stimme und Klang: Als Gruppe, später auch als Chor und verstärkt durch Megafone, wird gemeinsam laut sein geübt – aber genauso das Leise. Mehr dazu im Interview mit Rahel Kraft. 

Drei Jugendliche in einem Klassenzimmer. Der Mittlere trägt einen Stapel Ordner und ist verzweifelt. Der Rechte und Linke lachen.

Boy Friends - handle with care

Drei Jungen stehen vor einer Klasse. «Mir sind do, wäg dem Vorfall vo vorletschte Wuche.» - «Mir händ nüt demit z’ tue.» - «Aber …» Sie sind mehr oder weniger freiwillig da. Aber immerhin sind sie da. Und sie versuchen, mit der Klasse – oder zunächst vielleicht eher mit sich selbst – ins Gespräch zu kommen.

Uraufführung in der Kaserne: KIDS von Boris Nikitin und Tšeliso Monaheng

Heute Abend feiert die neue Produktion von Boris Nikitin in Zusammenarbeit mit Tšeliso Monaheng Première in der Kaserne Basel. Es handelt sich - ähnlich wie schon beim Kultstück "Dämonen" (2022) - auch um eine Mischung aus Theater und live Kino-Erlebnis. Nur dass dieses Mal die Kamera eine Gruppe junger Menschen durch Johannesburg begleitet (und nicht durch Basel). 

GAYisa: Schwule Minenarbeiter im nackten Tanz verkörpert

Yuck Miranda widmet sich in seinem neuen Theaterstück «GAYisa» den schwulen Minenarbeitern aus Mosambik. Tanz, Musik und Archivmaterial verbinden sich dabei zu einer Performance über queere Geschichte und koloniale Gewalt. Die Ironie dabei ist, dass diese antikoloniale Produktion beinahe an kolonial geprägter Bürokratie scheiterte: Mehreren Künstler:innen wurden zunächst die nötigen Visa verweigert. Donnerstag und Freitag wird «GAYisa» mit dem gesamten Ensemble in der Kaserne aufgeführt.

Stuhlkreis Sissach: Kultur im Freien

Die kleine Gemeinde Sissach wimmelt von Kulturprogramm. Eines davon ist die runde Freiluftbühne der Theaterkompanie Texte und Töne, die eine einzigartige Atmosphäre zwischen Zugrauschen und Natur bietet. Der Theaterregisseur Kaspar Geiger beschreibt den Ort und teased neue Projekte an.

Auf einer Bühne gestikuliert eine Person mit ihren Händen vor dem Gesicht, im Hintergrund eine Lampe und eine Kachelwand

Theaterfestival Basel 2026: Internationale Produktionen, Festivalzentrum und neue Begegnungsformate

Vom 25. August bis zum 6. September 2026 findet in Basel, im Baselbiet und in Solothurn das Theaterfestival Basel statt. Während 13 Tagen bespielen internationale Künstler:innen die Kaserne Basel, das Theater Basel, das ROXY Birsfelden, das junge theater basel, das Vorstadttheater Basel, das Neues Theater Dornach, den Palazzo Liestal, das Kulturforum Laufen und das Marabu Gelterkinden mit Theater, Tanz, Performance und Musiktheater. 

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Verpasse keine Partys, Konzerte, Ausstellungen und neuen Musik-Releases! Der Radio X Kulturnewsletter ist etwas für Nachtschwärmer:innen, Kunstliebhaber:innen, Gaming- und Musikfans. Erhalte alle wichtigen Kulturnews direkt via Mail. 

Viele Kühlschränke stehen auf einer abgetauten Eiskunstbahn. Ein Eisbär steht hinter einem der Kühlschränke.

Das Eis schmilzt!

Wie gehen unterschiedliche Generationen mit der Angst vor der Zukunft und einer immer wärmer werdenden Welt um? Genau das verhandelt das Ex Ex Theater gemeinsam mit Jugendlichen des Spielclubs Theater Basel in seinem neuen Stück Eiszeit auf der Kunsteisbahn Margarethen.

Die weisse Madonna von Einsiedeln

Ein Städtchen in Aufruhr. Jeder will höchstpersönlich den Wolf schiessen. Welchen Wolf? Und dann wohnt da auch noch die deutsche Politikerin Alice Weidel – passt die ins Stadtbild des idyllischen Pilgerorts am Jakobsweg? Die weisse Madonna von Einsiedeln - ein Theaterstück von Fatima Moumouni und Laurin Buser, bei dem es um vermeintliche Widersprüche und die Komplexität der Realität geht.

Mode ist selten nur Mode.

Bunte Stoffe, starke Geschichten: Das Musiktheater Wax Traders bringt koloniale Vergangenheiten, Handel und Mode auf die Bühne. Die Group50:50 zeigt, wie Wax Prints, bunt bedruckte Stoffe aus Indonesien, über Europa bis nach Westafrika zu einem Symbol von Macht, Handel und Identität geworden sind. Im Interview mit Radio X erzählen Eva-Maria Bertschy und Edwige Dro über die Entstehung und Hintergründe des Stückes Wax Traders. Mode ist nie nur Mode.

Eine Zeichnung: Menschen sitzen an Tischen, sie sind bunt gemalt, sehen fröhlich aus. Im Vordergrund sind zerbrochene, graue Stühle.

Theater gegen das Schweigen

Das Spital, das eigene Wohnzimmer oder der Gerichtssaal: Orte, an denen man Hilfe, Geborgenheit oder Gerechtigkeit erwarten würde, werden in der Realität oft zu Schauplätzen von Machtmissbrauch. Das Theater Niemandsland bringt mit seinem neuen Doppelprojekt eine Auseinandersetzung mit patriarchaler Gewalt auf die Bühne im KHaus.

eine beleuchtete Theaterbühne mit drei Menschen an einem Tisch und einer stehenden Sprecherin

Kein – Aber. Rassismus am Arbeitsplatz

Als Auftakt der Aktionswoche gegen Rassismus fand am Montagabend, 16. März 2026, eine interaktive Veranstaltung im Gundeldingerfeld in Basel statt. Nach einer Begrüssung der Fachstellen-Leiterin Jenny Pieth und einem Inputreferat von Inés Mateos spielte das Forumtheater Reactor vier Szenen auf der Bühne. Das Publikum wurde explizit einbezogen und nach Lösungen und Vermeidung von rassistischen Vorfällen gefragt.

It's The Real Thing: ein Gespräch mit Boris Nikitin zu den Basler Dokumentartagen

"It's The Real Thing" die Basler Dokumentartage sind zurück. Themenschwerpunkt von dieser Ausgabe (25. bis 29. März) ist die Verwandlung und Transformation. Die Stücke zeigen unter anderem, wie eine Regisseurin auf der Bühne K.o.-Tropfen schluckt und das Bewusstsein verliert (Die Braut und Goodnight Cinderella), wie das Publikum einen VW-Käfer zertrümmert (Die Verwandlung), oder wie eine Frau zum Mann wird (The Making of Pinocchio).

Ein Schreibtisch in einem Büro mit einem Computerbildschirm, auf dem ein Audiobearbeitungsprogramm mit mehreren Tonspuren zu sehen ist. Vor dem Monitor liegen eine Zeitung mit der Überschrift „Kultur“, ein Telefon, ein Smartphone, Stifte und verschiedene Papiere. Eine Person tippt auf einer Tastatur, während auf dem Tisch außerdem ein Notizbuch und eine Handtasche liegen.

Kultur ohne Bühne: Warum der Kulturjournalismus verschwindet

Die Medien sind in der Krise. Der Wandel in die digitale Welt, die sinkenden Einnahmen und der Vertrauensverlust betreffen die gesamte Branche. Besonders stark leidet der Kulturjournalismus darunter. Wieso das so ist, was die Folgen sind und mögliche Lösungen hörst du in diesem Beitrag.

Liebe im Schatten von Homophobie- Das Theaterstück Sounhung im neuen Theater Dornach

Im neuen Thetaerstück "Souhung" setzt sich Regisseur und Schauspieler Max Gnant mit Themen wie Homophobie, Queerness und Mentalen Problemen auseinander. Das Stück basiert auf dem berndeutschem Buch "Ter Fögi isch ein Souhung" geschrieben 1979 von Martin Frank. Max Gnant führt das Stück nun in einer Comimg of-Age Collage Solo auf der Bühne auf. Das Theaterstück spielt am Donnerstag dem 12.2 und am Freitag dem 13.2 im neuen Theater Dornach. Es starten um 19:30.

Acht Menschen auf einer Bühne, ein Monopoly-Spiel wird projiziert, Publikum im dunklen Vordergrund

Das Jahr 2025 satirisch zusammengefasst

Der Satirische Jahresrückblick Bundesordner mit Uta Köbernick, Pascal Dussex, Kathrin Bosshard, Jovana Nikic, Jess Jochimsen, Fine Degen, Dominik Muheim, Ben Kobi und Anet Corti, unter der Regie von Fabienne Hadorn, lässt das vergangene Jahr mit einem Schmunzeln Revue passieren.

SKYFALL: Das neue Stück von Steven Schoch

Noch bis Sonntag, 1. Februar wird in der Kaserne Basel das neue Stück von Steven Schoch gezeigt. In "Skyfall" geht es unter anderem um den Graben zwischen Materialismus und Idealismus. Es wird aber auch die Frage gestellt, was mit unserer Welt passieren wird. Kommt es tatsächlich zum Wandel? Und welchen Preis zahlen wir dafür? Ein Interview mit dem Schweizer Künstler Steven Schoch. 

Eine Frau sitzt auf einem schmalen Bett in einem spärlich beleuchteten, kargen Raum mit hohen, beigefarbenen Wänden. Sie trägt ein schlichtes, historisch wirkendes Kleid und blickt mit angespanntem, nachdenklichem Ausdruck nach oben. Das Bühnenlicht hebt ihre Figur hervor und erzeugt eine ruhige, zugleich bedrückende Atmosphäre.

Das Tagebuch der Anne Frank im Neuen Theater Dornach

Normalerweise darf man ein fremdes Tagebuch nicht lesen. Das ist beim Tagebuch von Anne Frank anders. Ihr Tagebuch ist eines der wichtigsten literarischen Werke über den 2. Weltkrieg und den Holocaust. Das Neue Theater in Dornach bringt das Tagebuch als Mono-Oper nach Girori Fridi auf die Bühne. Rund eine Stunde lang singt und spielt Meike Hartmann die Rolle Anne Frank.

Touché im Jungen Theater Basel: Von Vorurteilen und dem Kennenlernen

Das Stück «Touché» im Jungen Theater Basel handelt, wie der Name sagt, von Berührungen, vom Kennenlernen, vom Fremd- und Selbstbild. Suna Gürler inszeniert das Stück dynamisch, schnell und nahbar. Mehr über das Stück erfährst du in diesem Beitrag.

Jeanne Dark: Der Versuch einer radikalen Humanisierung

In ihrem neuen Theaterstück zur Jungfrau von Orléans erzählt die belgische Regisseurin Lies Pauwels keine heroische Legende, sondern zeigt ein vielschichtiges, widersprüchliches Mädchen, das kämpft, zweifelt und sich gegen jede gesellschaftliche Norm auflehnt. Das kann nur im Tod enden. Umso mehr bleiben existenzielle Fragen zurück.

Ein schwarz gekleideter Mann sitzt lächelnd auf einem Sessel, im Vordergrund ein Buch und Lesebrille

Schauspieler und Sänger Roland Herrmann im Gespräch

"Was liest du? Wer bist du?" heisst die Talkreihe der GGG Stadtbibliothek Basel. Am 23. Oktober sass Roland Herrmann auf dem Podium und berichtete im Gespräch mit Janina Labhardt, was ihm realistische Kunst bedeutet, wie er Schauspieler geworden ist und was gute Schauspielerei ausmacht.  

Viva la Zarzuela! : „El Barberillo de Lavapiés“ in Basel

Politikinteresse ist eine Pandemie in Spanien und auch ich wurde davon infiziert, sagt der Friseur «Lamparilla» im Stück «El barberillo de Lavapiés». Das Stück wurde zum ersten Mal in der deutschsprachigen Welt produziert. Eine Geschichte von politischem Widerstand, Liebe und ganz viel Musik. Die Produktion von Christof Loy, dem selbsternannten «Don Quijote der Zarzuela», ist eine gelungene Einführung in die Welt des spanischsprechenden Musiktheaters. 

Interaktives Klassenzimmertheater: Democrazy

Democrazy ist ein interaktives Schultheater zum Thema Demokratie. Diesen Herbst wird das Stück in Klassenzimmern der Region gespielt. Dabei entscheiden die Schüler*innen mit wie der Unterricht gestaltet wird, ganz demokratisch. 

Eine (zärtliche) Befreiungsgeschichte: "Mars" im Theater Basel

In «Mars» wird die Geschichte des Kultbuches von Fritz Zorn auf eine ganz neue, zärtliche Art gezeigt. Eine Geschichte von Emotionen, mentaler und physischer Krankheit und der Befreiung. Nach und nach taut Fritz Zorn auf und lernt Gefühle, Leidenschaft und Lust kennen. Nachdem er in seiner Erziehung im reichen Milieu nie gelernt hat, wie man fühlt oder urteilt.