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Artikel zum Stichwort "Kunst"
Roy Lichtenstein: Zwischen Comic, Konsum und Kunst
Selbst Menschen, die behaupten, keine Kunst zu mögen, dürften Roy Lichtensteins Bilder kennen. Leuchtende Farben, Sprechblasen, Comic-Soundeffekte wie «POW!» und die charakteristischen Ben-Day-Dots: Das Kunstmuseum Basel widmet dem amerikanischen Pop-Art-Künstler nun eine Ausstellung zu seinen Druckwerken in «Sweet Dreams Baby».
TEMPESTA - Wenn der Sturm zum Kunstwerk wird
Die Ausstellung TEMPESTA in der Fondation Fernet-Branca fragt, was Kunst in einer stürmischen und unsicheren Zeit bewirken kann. Sieben internationale Positionen aus Skulptur und Installation geben unterschiedliche Antworten und suchen nach Orientierung im Sturm der Gegenwart.
Ein Dorf wird wieder zur Galerie
Kunst nicht hinter verschlossenen Museumstüren, sondern mitten im Dorf, dort, wo Menschen Kaffee trinken, einkaufen oder aufs Tram warten: In Arlesheim verwandelt sich der öffentliche Raum zum zweiten Mal in eine weitläufige Freilichtausstellung. Unter dem Titel «Inklusiv Arlesheim: Ein Dorf wird wieder zur Galerie» begegnen sich Kunstschaffende mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe.
Theaterfestival Basel 2026: Internationale Produktionen, Festivalzentrum und neue Begegnungsformate
Vom 25. August bis zum 6. September 2026 findet in Basel, im Baselbiet und in Solothurn das Theaterfestival Basel statt. Während 13 Tagen bespielen internationale Künstler:innen die Kaserne Basel, das Theater Basel, das ROXY Birsfelden, das junge theater basel, das Vorstadttheater Basel, das Neues Theater Dornach, den Palazzo Liestal, das Kulturforum Laufen und das Marabu Gelterkinden mit Theater, Tanz, Performance und Musiktheater.
Sucht, Flucht, Unwucht
Heute erscheint der neue Roman „Unwucht“ der Schweizer Autorin Sarah Elena Müller. In ihrer Erzählung geht es um Abhängigkeit, eine toxische Beziehung und die Frage, wie sich eine gemeinsame Geschichte im Nachhinein neu erzählen lässt.
The Big Walk macht aus euch eine soziale Plastik
Ein lauschiger Spaziergang mit ein paar Freund:innen auf einer Insel und nebenher ein paar Rätsel lösen: Was zuerst nach Low Pressure klingt, kann bald ziemlich stressig werden – oder auch überhaupt nicht. Im neuen Multiplayer-Game The Big Walk des australischen Indie-Studios House House ist der Weg das Ziel.
Das Q.U.I.C.H.E. Rezept
Q.U.I.C.H.E. ist ein queeres, semi-anonymes Schreibkollektiv aus Basel. Heute bieten sie im Rahmen des Ansichtssache Kulturfestivals einen Schreibworkshop an. Wir haben mit den Gründungsmitgliedern Lume und Till darüber gesprochen, was ihr Erfolgsrezept ist, wie man Hochkultur mit Popkultur mischt, und wie man mit dem Schreiben anfängt.
The Odyssee - Fragen zum langen Heimweg eines Mannes
Christopher Nolans neuer Blockbuster The Odyssee zeigt die Heimreise eines Veteranen im alten Griechenland. Aber was sagt Nolans Inszenierung über aktuelle Kriege, Grenzpolitik, Kolonialismus und Geschlechterrollen aus?
Warum wir alle ein bisschen Monster sind
Ein gewöhnlicher Kugelschreiber reicht der US-Künstlerin Emil Ferris, um ganze Welten zu erschaffen. Mit ihrem Graphic Novel «My Favorite Thing Is Monsters» eroberte sie die Kunstwelt quasi über Nacht. Das Cartoonmuseum Basel zeigt unter dem Titel "Between Selves" ihre erste europäische Einzelausstellung. Im Interview erzählt sie, warum Monster die wahren Helden sind, wie digitale Perfektion uns einschränkt und warum wir dringend wieder lernen müssen, unsere eigenen Fehler zu feiern.
Reconnect 2026: Esther Ernst und Jörg Laue
Drei Duos, zwei Wochen, eine Villa: Die Reconnect Residency des Kantons Basel-Landschaft bringt auch dieses Jahr Kunstschaffende für eine zweiwöchige Arbeitsresidenz in die Villa Clavel auf dem Landgut Castelen in Augst. Wir stellen das Duo Esther Ernst und Jörg Laue vor und sprechen mit ihnen über ihre künstlerische Praxis, über das Gehen als Methode der Wahrnehmung und sowie die psychografische Kartografie, welche daraus entsteht, Die Präsentationen der Arbeiten findet am 17. Juli statt.
OMG, Franck!: Sinnkrise auf dem Dancefloor
Freitagabend. Ein Rave in einer ehemaligen Industriehalle. DJ Polygonia spielt, Nebel liegt in der Luft, Körper bewegen sich durch das Dunkel. Dann erscheint diese Frage an der Wand: What is your real core? Die Künstlerin Lilian C. Scheuer provoziert die Sinnkrise, zu sehen noch heute und morgen, auf dem Franck Areal.
OMG FASHION!
Basel soll nicht nur als internationaler Kunst-Hotspot bekannt sein - auch Mode soll zu einem festen Bestandteil der Basler Kultur werden. Das OMG Franck! Festival bietet deshalb jungen Nachwuchsdesigner:innen eine Bühne, um ihre kreativen Positionen zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen.
Zwischen Körper und Maschine
Die Maschine als grosse Befreiung des Menschen: Das war lange ein zentrales Versprechen der Industrialisierung. Doch wie sieht dieses Verhältnis aus, wenn man es aus einer feministischen Perspektive betrachtet? Die neue Ausstellung «Labouring Bodies» im Museum Tinguely geht genau dieser Frage nach und zeigt, wie der weibliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt, kontrolliert und ausgebeutet wird.
MONSTERS von Valerie Reding am Festival OMG, Franck!
Die interdisziplinäre Performancekünstlerin Valerie Reding hat 14 inszenierte Fotoporträts von Menschen geschaffen, die Missbrauch in zwischenmenschlichen Beziehungen überlebt haben – dargestellt als surreale Superheld:innen-Alter-Egos. Zu ihrer künstlerische Praxis und zum Thema ihrer Arbeit, haben wir Valerie Reding in einem Interview befragt.
Rewired Volume 01: Queere Kunst und Community an der Feldbergstrasse 86
Während die Kunstwelt sich auf die Art Basel vorbereitet, eröffnet an der Feldbergstrasse 86 ein neuer Off-Space: Das Kollektiv Rewired lädt mit Volume 01 zu einer neuntägigen Ausstellung mit queerer Kunst, Film-Screenings, Artist Talks und Begegnungsformaten ein.
Der Radio X Kulturnewsletter direkt in dein Mailpostfach
Verpasse keine Partys, Konzerte, Ausstellungen und neuen Musik-Releases! Der Radio X Kulturnewsletter ist etwas für Nachtschwärmer:innen, Kunstliebhaber:innen, Gaming- und Musikfans. Erhalte alle wichtigen Kulturnews direkt via Mail.
„Perceptions“ macht Alltagsrassismus auf der Bühne sichtbar
Im Theater Roxy bringt "The Collective" rassistische Erfahrungen von schwarzen Männern auf die Bühne. Mit Tanz, Musik und spoken words soll zum Nachdenken angeregt werden.
Die 61. Biennale in Venedig und die aktuelle Weltlage
Die 61. Biennale von Venedig hat kaum begonnen und steht bereits unter massivem Druck. Die Ausgabe 2026 wird vom Rücktritt der Jury, von zahlreichen Boykotten und geschlossenen Pavillons überschattet. Trotzdem - oder gerade deshalb- haben wir auch ein Augenmerk auf die Zwischentöne von "In Minor Keys" geworfen.
Janiva Ellis: “I definitely paint for the present”
Die New Yorker Künstlerin Janiva Ellis malt für die Gegenwart. Mit ihrem Pinsel nimmt sie Bezug auf den langen Kanon der Kunstgeschichte – allerdings nicht, ohne diese Tradition aufzubrechen. In ihren Arbeiten geht es um Machtverhältnisse, historische Gewaltstrukturen sowie intime, psychologische Dynamiken zwischen Menschen.
Heraus zum 1. Mai! Visarte fordert faire Löhne für Kulturschaffende
«Jobs und Löhne verteidigen – Nein zur Abschottung» lautet das Motto des 1. Mai 2026. Das fordert auch Visarte, der älteste Berufsverband für bildende Kunst in der Schweiz. Im Zentrum steht die Forderung nach Solidarität & gerechter Entlohnung im Kulturbereich.
Wenn Essen Geschichten erzählt - das Archiv der vollen Bäuche
Eine Ausstellung über die emotionale, kulturelle und auch politische Bedeutung von Essen – und darüber, wie stark kulinarische Erfahrungen unsere Identität und Erinnerungen prägen. Das Archiv der vollen Bäuche kann im Ausstellungsraum Klingental besucht werden.
Farbenflut auf Leinwand: Helen Frankenthaler im Kunstmuseum Basel
Sie gilt als eine Grande Dame des amerikanischen abstrakten Expressionismus. Mit ihrer sogenannten Soak-Stain-Technik inspirierte Helen Frankenthaler Generationen von Künstler:innen. Trotzdem ist ihr Werk in den Sammlungen vieler europäischer Museen bis heute kaum präsent. Eine Lücke, die das Kunstmuseum Basel nun mit einer grossen Ausstellung schliessen will.
Lysann König zeigt bis am 1. Mai "Tears for Fears" im Amore
In ihrer neuen Soloausstellung "Tears for Fears" lässt die Basler Künstlerin Lysann König tief in ihre Gefühlswelt blicken. Es geht um Schmerz, Trauer, Traumata aber auch um Heilung. Typisch für Lysann König ist, dass auch traurige Momente mit Humor und Schönheit verbunden werden. Wir haben uns mit Lysann König über die Kraft der Kunst und die aktuellen Herausforderungen für Kulturschaffende unterhalten.
Das moralisch-kapitalistische Leben von Alison Bechdel auf der Ziegenfarm
In ihrem kürzlich auf deutsch übersetzten Comicbuch Kaputt geht es um mehrere grosse Themen: Wie sieht queeres Altern aus, wenn die Community zusammenhält? Wie lassen sich künstlerische Arbeit und politisches Bewusstsein verbinden? Und wie bringt man moralische Ansprüche mit dem Alltag in einer kapitalistischen Welt unter einen Hut? Das ist liebevoll und witzig gemacht, erschienen im März via dem Reprodukt Verlag.